Übersichtskarte

Schlamm, Wein und Rinder-Rouladen

Montag, 11.06.2012

So liebe Leute, wie versprochen gibts jetzt nochmal frische Informationen aus den Staaten. Von Oakhurst (Yosemite) aus haben wir uns auf den Weg in das Weinanbaugebiet Napa Valley in der Nähe von San Francisco gemacht. Besonders der letzte Teil der Fahrt war angenehm, da er uns durch schnuckelige kleine Städtchen führte, die umrahmt waren von großen Feldern mit Weinreben. HIer ein paar Schnappschüsse aus dem Auto. Weinreben wohin das Auge blickt... Trauben Napa Valley kann man mit dem Zug erkunden Kaum im Hotel in Calistoga angekommen, wartete schon der erste Höhepunkt auf uns, ein Schlammbad. Die Gegend dort ist für ihr "mud bath" und ihre heißen Quellen bekannt. Da von uns vorher noch niemand in den Genuss einer solchen Anwendung gekommen war, wussten wir nicht wirklich, was uns erwartet. Der erste Eindruck ließ uns dann auch erst einmal skeptisch werden. Wir wurden in einen kargen, gefliesten Raum geführt, in dem steinerne Wannen mit Schlamm gefüllt standen. Ein Bad voller Schlamm...Die Abdusch-Kabine Die Gerüche, die unsere Nase hochkrochen, erinnerten dabei an ein gutes altes Gülle-Fass aus der Eifel. Nach einer kurzen Einführung hieß es: Klamotten runter und rein in die Matschepampe. Der Schlamm war ziemlich heiß und komplett eingesunken konnte man erahnen, wie sich ein Mafia-Opfer im Beton fühlen muss. In gewissen Abständen bekam man von der Mitarbeiterin kühle Handtücher auf den Kopf gelegt - pure Entspannung. Nach einer knappen Viertelstunde spülten wir uns ab und nahmen in einem wohltemperierten Whirlpool Platz. Den Abschluss bildete anschließend ein "towel wrap" - und fertig waren eineinhalb Stunden entspannendes Spa. Den restlichen Abend verbrachten wir größtenteils damit, den vorzüglichen Wein der Region zu verkosten. Wein und Zigarren... Lecker Wein... Genussmensch...

Am nächsten Tag stand die Abreise nach San Francisco an, und zwar um 12 Uhr Ortszeit (21 Uhr MEZ). Im Klartext: Mitten im Deutschland-Spiel. Vom glücklichen Sieg der Jogi-Elf erfuhren wir daher erst bei der Ankunft im schönen Frisco. 

Apropos San Francisco - es ist einfach ein Traum! Der Flair dieser Stadt mit seinen berühmten Brücken, hügeligen Straßen, der Hafenmeile, China Town, Alcatraz und weiteren Sehenswürdigkeiten ist wirklich nur schwer in Worte zu fassen. Wir lassen daher hier auch besser Bilder sprechen.

Alcatraz Pazifik Meer und Wellen Golden Gate Bridge Coit Tower Panorama Panorama Ghirardelli Kaffee ist immer dabei Anker an der Hafenmeile Alte Schalluppe Wie geht der Knoten?! Schiff im Hafen Lombard-Street von oben... Lombard-Street von unten und nochmal... Cable Car Das bewährte Fortbewegungsmittel Krebse gibt's massig... Flaniermeile Fisherman´s Wharf... Die etwas andere Stadtrundfahrt Einkaufs- und Essensmeile SeelöwenHai-Biss Coit-Tower Auf dem Weg zum Colt-Tower Da geht's lang... Angekommen Financial District von ganz weit oben... Golden Gate Bridge von oben Wolkenkratzer in Sicht Lombard Street vom Colt-Tower aus China-Town Andere Welt... Stadt in der Stadt... Was hängt da bei der Wäsche?! Lecker?! Pagode Financial District Port of San Francisco

Abends haben wir das Walzwerk besucht, ein ostdeutsches Restaurant inmitten von San Francisco. Absolut empfehlenswert, das Essen war grandios, das Interieur ist es auch. Es gab Rinder-Rouladen, Rotkohl, Linsensuppe, Sauerbraten, Kalter Hund und deutsches Bier - LECKER!

Erich passt auf... Lecker Spaten-Bräu Marx und Co. Köstritzer gabs auch... Linsensuppe mit Würstchen Sauerbraten, Klöße und Rotkohl Rinderroulade, Spätzle und Rotkohl Kult Ostalgische Einrichtung Musik auf Klo... Underberg zum Verdauen... Die Rechnung Klo frei... Klo besetzt...

Wer in San Francisco sein sollte, muss dort essen gehen. Die Inhaberinnen sind gebürtige Deutsche, waren aber leider nicht da... http://walzwerk.com/

Den heutigen Tag werden wir ganz ruhig angehen lassen, morgen früh gehts dann ab zum Flughafen. Der Wehmut des Abschieds mischt sich mit der Vorfreude auf Good Old Germany.

In diesem Sinne, bald habt ihr uns wieder!

Lebenszeichen...

Montag, 11.06.2012

Nabend allerseits...keine Sorge, we´re fine, auch wenn ihr schon einige Tage nichts von uns gehört habt. Das liegt allein daran, dass es uns hier momentan richtig gut geht. Sowohl der kurze Aufenthalt in Napa Valley als auch die Zeit hier in San Francisco sind einfach grandios.Daher bleibt momentan nur wenig Zeit zum bloggen. Aber versprochen: Morgen früh (in Deutschland Montagabend) wird es hier einen ausführlichen Bericht der Geschehnisse mit reichlich Bildern geben.

Bis dahin!

Atemberaubendes Yosemite

Freitag, 08.06.2012

Werte Leser,

erneut müssen wir darauf hinweisen, dass wir für eventuelle Schäden, verursacht durch hohe Dosen an Natur- und Landschaftsfotografien, in keiner Weise haften. Heute haben unsere Kameras wieder harte Arbeit verrichtet, Grund war dieses Mal der Besuch des Yosemite-Nationalparks. War der Grand Canyon schon tief beeindruckend, könnten einem für Yosemite fast die Worte fehlen. Die Vielfältigkeit an Höhepunkten der Natur, die der Nationalpark zu bieten hat, ist schlichtweg atemberaubend. Es gibt uralte Bäume, die so hoch wie Wolkenkratzer und breit wie Doppelgaragen sind; am Glacier Point hat man eine solche Aussicht, dass man fast denken könnte, auf dem Dach der Welt zu sitzen; der Mirror Lake führt glasklares Wasser und lädt bei hochsommerlichen Temperaturen zu einem Strandurlaub inmitten von hohen Bergen ein. Außerdem trifft man während der durchaus anstrengenden Wanderungen auch den ein oder anderen wackeren Genossen aus der Tierwelt. Wir hoffen, die nachfolgenden Fotos können einen kleinen Einblick von dem tollen Erlebnis vermitteln.

Baumwurzel Baumstumpf Riiiiiesig... Baum mit Tür... Das sind mal Zapfen... Groooß... Ralf macht den Weg frei... Schöner Wald... Ben im Baum... Verkohlt vom Waldbrand... Wandern macht durstig... Gigantobaum... Guckst du?! Baum-Kletterer... Zwerge auf Bäumen...  Weitblick Am Abgrund... Komische Pflanze Fantastischer Ausblick... Wasserfall... Anderer Wasserfall... Traumhaft... Der kleine Racker hat Hunger... Pause am See... Reissende Fluten... Kühles Nass... Saftiges Grün... Strand zwischen Bergen... Bergsee... Fluss... Coyote Ugly... Puh, der Bär... Auf dem Dach der Welt... Weit, weit, weit...

Beim Wechseln der Wanderwege wartete dann auch noch die ein oder andere kühle Überraschung auf uns: 

Schnell raus aus dem kalten Nass... Spitze Steine tun weeeeeehhhh.... Alles nass...

Inzwischen sind wir trocken im Hotel angekommen und ruhen uns für die morgige Fahrt nach Napa Valley aus. Da warten dann unter anderem eine Spa-Behandlung mit Schlammbad und eine Weinprobe auf uns.

Bis dahin, liebe Grüße nach Deutschland...

Hicks...

Donnerstag, 07.06.2012

Gute Nacht!  Codename: Durst!

Moby Dick, Flipper und nasse Füße

Donnerstag, 07.06.2012

Ahoi ihr Landratten...hier ein kleiner Zwischenbericht. Heute (Mittwoch) morgen hat es der Wettergott sehr gut mit uns gemeint. Strahlender Sonnenschein, wolkenloser Himmel und nur so viel Wind, dass die Whale-Watcher keine Bedenken hatten, uns mit an Bord zu nehmen. Während ihr also den ganzen Tag festen Boden unter den Füßen hattet, ließen wir uns den rauhen Pazifik-Wind um die Nase wehen und stemmten uns gegen strammen Wellen. Bereits als wir unsere Tickets abholten wurden wir gewarnt, dass es auf dem Meer ruppiger werden würde, als es von Land aussieht. Und tatsächlich, draußen auf dem Pazifik war ordentlich Seegang und wir wurden regelmäßig durchgeschüttelt. Das haben wir allerdings gerne in Kauf genommen, denn nach nur kurzer Zeit tauchten bereits die ersten Wale in Sichtweite auf. Unser Käpt´n Ahab hatte erfolgreich Ausschau gehalten. Wo sin´se denn? Die Wale waren gerade dabei tonnenweise Futter zu verschnabulieren und kamen dabei teilweise ziemlich nah an unser Boot heran. Das Fotografieren gestaltete sich bei dem Seegang recht schwierig, einige Schnappschüsse wollen wir euch aber nicht vorenthalten:

Flosse Hinterteil Kurz vorm Abtauchen Tauchgang

Wir ihr seht haben die Wale uns leider nur selten ihre Vorderseite, geschweige denn ihr komplettes Profil gezeigt. Ihr Lunch war wohl wichtiger als ein Fotoshoot ;-) Nichtsdestrotrotz war es ein ungewöhnliches Erlebnis, wann sieht man diese riesigen Dinger sonst schonmal aus dieser Entfernung auf offener See?! Wir waren dementsprechend begeistert. Auf offener See... Um diese Bilder zu machen riskierten unsere Fotografen mal wieder alles, unter anderem auch nasse Schuhe ;-)  Pitsche, patsche nass... Auf dem Rückweg haben wir dann noch einige Delfine getroffen, doch auch Flipper und seine Kameraden waren nicht unbedingt einfache Models.

Sehen aus wie Haie, sind aber keine...;-) Flipper Flippers Kameraden *Süß*

So viel zu heute, nun sind wir bereits in Oakhurst, wenige Meilen vor dem Yosemite- Nationalpark. Entgegen der Wettervoraussagen ist auch hier traumhaftes Wetter, was so viel heißt, wie: It´s Pooltime!

Bis bald!!!

Eifel-Treffen in Kalifornien

Mittwoch, 06.06.2012

Wichtiger Hinweis: Wer auf Landschaftsbilder allergisch und/oder aggressiv reagiert, sollte das Anschauen der folgenden Fotos wohl dosieren ;-)

Da wir von Carpinteria aus auf dem Highway 1 Highway 1der Küste nach Norden gefolgt sind (unter anderem an Malibu vorbei Yeah, Baywatch...), wurden die Auslöser unserer Kameras gedrückt, was die Akkus hergaben. Anfangs war es zwar noch etwas bewölkt, doch spätestens als es aufklarte und die Sonne in voller Pracht am Himmel stand, überboten sich die großartigen Panoramen gegenseitig. Hier eine erste Auswahl: The Beach... Ein Traum mit Sand... Weitblick.... Na, wo ist das Motiv?Küste... Der Pazifik... Die Sonne machts dunkel... Noch mehr Küste... *Schwärm* Der Mann und die Steine... Wo simmer denn? SunshineWellen... Yes... Wellenbrecher... Wolkenbrecher... Ohne Worte... Gischt... Kaffeejunkies on Tour... Davon inspiriert wurde Barbara sogar mutig und riskierte eine nasse Hose:  Die Ruhe vor dem Wasser... Hilfe, es kommt... Uuaahh.... Schneller... Geschafft...und ein bisschen nass...

Nach ungefähr einem Drittel der Strecke machten wir einen Halt im Städtchen Santa Maria, denn es galt einem Bekannten kurz "Hallo" zu sagen. Marcel "Cel" Cremer aus Engelgau ist seit sechs Wochen beruflich in Kalifornien und wird das aller Voraussicht nach auch noch die nächsten rund elf Monate sein. Wir hielten unser kleines "Eifel-Treffen" (mit freundlicher Duldung unseres Münchners;-)) in einem Steakhouse ab, wo Cel uns netterweise zu einem ziemlich leckeren Tri-Tip-Steak-Sandwich einlud. Danke dafür nochmal, wir haben uns total gefreut, dich zu sehen!!! Auf dem weiteren Weg kamen wir außerdem an Hearst-Castle vorbei, das wir allerdings nicht mehr besuchen konnten, die letzte Führung war bereits vorbei.

Hearst-Castle... Da oben ist es... Das Schloss wurde von dem äußerst wohlhabenden Amerikaner William Randolph Hearst erbaut, warum lest ihr hier:Gute Erklärung...Plausibel! 

Inzwischen sind wir in Monterey, einem schnuckeligen Ort direkt an der Küste. In der Nähe verläuft der 17-Mile-Drive, der Besucher an verschiedenen schönen Aussichtspunkten vorbeiführt.

Strand so weit das Auge reicht... Weisste Bescheid... Ziemlich wellig... Nass... Blümchen... Das äußerst selten anzutreffende Kletteräffchen... Gut was los im Wasser... *Hach* Beim Objektivwechsel....Klatsch... Klatscht immer noch... Nummer 13 von 18... Blumen vorm Meer... Wer weiß, was das für ein Baum ist? Panorama pur... Die blaue Lagune... Der Ben und das Meer... Selbst Paparazzi sind vor ihresgleichen nicht sicher..

Im Anschluss wollten wir eigentlich eine Whale-Watching-Tour auf dem Pazifik machen, die wurde wegen zu starken Windes allerdings abgesagt. Daher sind wir etwas durch das Hafenviertel von Monterey geschlendert, was quasi einem Besuch im Zoo gleichkam.

Auch Rücken können entzücken... Fisherman´s Wharf Monterey´s Hafenviertel An die frische Luft gehangen... Whale-Watching-Schiff... Manfred Möwe... Wasserlandung Fliiiiieeeg.... Was guckst du?! Sonnenbad... Sieht müde aus... Wer findet Mr. Crabs?

Morgen (Mittwoch) starten wir einen neuen Versuch fürs Whale-Watching, bevor es im Anschluss landeinwärts in Richtung Yosemite-Nationalpark geht!

Bis dahin: Alles Gute!!!

The City of Angels...

Montag, 04.06.2012

So, wir dachten, wir melden uns nochmal...inzwischen haben wir drei Nächte in Los Angeles verbracht und sind nun im schnuckeligen Carpinteria, einem kleinen Städtchen mit schönem Strand direkt am Pazifik.

Aber alles nach der Reihe: Von Hicksville aus sind wir erst einmal mit dem Auto durch den Joshua-Tree-Nationalpark gefahren, der lag quasi direkt auf dem Weg. Zu sehen gibt es in dieser Wüstenlandschaft insbesondere eine riesige Art von Yucca-Palmen, die auch den Namen - wer hätte es gedacht - Joshua-Tree tragen, sowie ganz viele Steine.

Der Joshua-Tree... Ben und die Steine... Wüste und Steine... Noch ein Baum... Und noch mehr Steine....

Den ersten Abend in Los Angeles haben wir entspannt im Hotel verbracht, am Morgen ging es dann in die Universal Studios. Teile unserer "Reisegruppe" waren anfangs skeptisch, schließlich ist der Eintritt in diesen Theme-Park nicht unbedingt günstig. Am Ende waren allerdings alle froh, dass wir uns dafür entschieden haben. Der Park bietet spektakuläre Shows mit irrwitzigen Stunts, magenumdrehende Achterbahnen und eine spannende Tour durch verschiedene Original-Drehorte von Hollywood-Blockbustern. Gegessen haben wir anschließend - wie es sich gehört - in einem Restaurant, das ebenfalls mit einem Blockbuster (Forrest Gump) zu tun hat: das Bubba Gump Shrimp & Co. Restaurant... Anbei eine kleine Auswahl an BIldern:

Universal Studios Water-World-Show 3D-Brillen gehörten zum Inventar... Autsch... Autsch 2Die Blues-Brothers waren auch am Start... ...das Blues-Mobil... Der Esel von Shrek verkauft nebenbei Waffles... Shrek und Barbara Drehort für den Weißen Hai... Das Bates-Hotel aus Hitchcocks Psycho... War of the Worlds... Dürfen nicht fehlen: die Simpsons! Am Tisch bei Bubba Gump... Wo bleibt das Essen?Lecker wars...

Den zweiten Tag verbrachten wir zu weiten Teilen im Auto. Wer wissen will, wie groß Los Angeles wirklich ist, der sollte einfach mal alle touristischen Höhepunkte besuchen. Zu Fuß sollte man dafür mehrere Tage einplanen. Aber wir haben ja unser Auto ;-) Anbei einfach mal ein paar Bilder, welchen Örtlichkeiten wir einen kleinen Besuch abgestattet haben.

Die Straße der Reichen und Schönen... 90210 Den Prinz haben wir nicht gesehen... Fleissige Fotografen... Barbaras neuer Laden... Wir hatten leider schon gefrühstückt... Stars, Stars, Stars... Yeah.... Der Bruce... Twilight war auch Pflicht... Chinese Theatre... Da stehen Leute für Burger Schlange... The Sign... Da wird der Oscar verliehen... Direkt am Boulevard...  Ohne Worte... Baywatch...

Interessant waren neben den üblichen Attraktionen insbesondere die Watts-Towers, auch wenn der Park leider schon geschlossen war und wir sie nur von außerhalb des Zauns bewundern konnten. Die Fahrt dorthin zeigte dann auch sehr anschaulich die andere, die arme Seite, der City of Angels...Mehr dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Watts_Towers_of_Simon_Rodia

Watts-Towers... Watts Towers Watts Towers

Inzwischen sind wir wie gesagt in Carpinteria, morgen gehts an der Küste entlang nach Monterey.

See you!

Platte Reifen, nasses Wasser und kultige Trailer

Freitag, 01.06.2012

Hey Guys,

die Tatsache, dass wir uns jetzt einige Tage nicht gemeldet haben, hat nicht zu bedeuten, dass es hier zu langweilig wäre, um etwas berichten zu können. Ganz im Gegenteil: Seit unserer Abreise aus Phoenix in Richtung San Diego ist allerhand passiert. Das erste Erlebnis war dabei eher unangenehmer Art. Kurz vor San Diego vernahmen wir am Auto hinten links komische Geräusche und der Bordcomputer unseres Straßenkreuzers gab leuchtend „low tire pressure“ an. Ein Blick aus dem hinteren Fenster gab Gewissheit: Der linkere Hinterreifen hatte mitten auf der Interstate den Geist aufgegeben. Glücklicherweise war eine Ausfahrt in direkter Nähe und wir schafften es mit dem Platten noch auf eine Art Pendlerparkplatz. Wir riefen bei unserer Mietwagen-Firma Alamo an und die versprachen schnelle Hilfe. Dem war auch so, eine gute halbe Stunde später stand ein emsiger Mitarbeiter der Firma Oscar´s neben uns und wechselte im Nu den platten Reifen gegen ein Ersatzreifen, der mit einer speziellen Konstruktion unter dem Wagen montiert war.

Schlapp gemacht... Oscar hilft Und runter damit...

Wie das mit der Technik allerdings so ist, erkannte die Elektronik unseres Autos den neuen Reifen nicht und zeigte weiterhin niedrigen Reifendruck an. Wir fuhren daher zu einer Alamo-Station in San Diego, die uns daraufhin kurzerhand einen neuen Chevrolet Suburban zur Verfügung stellte. Das sei schließlich schneller und unkomplizierter als nochmals den Reifen zu wechseln, hieß es. Nun gut, uns sollte es gleich sein. Jetzt hatten wir wieder einen sauberen und voll getankten SUV samt Ersatzreifen.

 In San Diego kampierten wir in einem Hostel, dem „Lucky D´s“ am Rande des berüchtigten „Gaslamp Quarter“. Olfaktorisch teilweise äußerst gewöhnungsbedürftig war das Hostel grundsätzlich vollkommen in Ordnung. Letztendlich haben wir da sowieso nur wenig Zeit verbracht. Am Morgen nach unserer Ankunft sind wir sofort ans Meer gefahren und waren nach den zahlreichen Tagen in der Wüste froh, endlich an der Küste angekommen zu sein.

Der alte Mann und das Meer...

Zwar war es auch da ziemlich warm, allerdings wehte ein erfrischender Wind. Das Wasser ist momentan noch etwas kühl, trotzdem führte an einer Kajak-Tour natürlich kein Weg vorbei. Leider gibt’s keine Fotos von uns in Schwimmweste und Helm, schließlich hatten wir genug damit zu tun, mit den Paddeln der Strömung Paroli zu bieten und nicht zu oft den Körperkontakt mit den Wellen zu suchen. Letzteres gelang uns nur bedingt. Das Einsteigen in die Kajaks erwies sich als ziemlich schwierig und jeder von uns wurde gleich zwei Mal von den Wellen umgerissen und ins kalte Nass befördert. Die Guides hatten ihre wahre Freude mit den Germans, beim dritten Mal schafften wir es dann doch noch aufs offene Meer. Rund eineinhalb Stunden paddelten wir an der Küste entlang, vorbei an Seelöwen und Höhlen. Zurück an Land schlenderten wir durch Seaport Village mit seinen kleinen Boutiquen, Cafés und Restaurants, in direkter Nähe zu San Diegos Yachthafen.

Seaport Village Hotel am Hafen Nettes Schiff... Petco Stadium...

Unser Dinner nahmen wir in „Dick´s Last Resort“ zu uns, einem ziemlich schrägen Laden, in der es zum „guten“ Ton der Bedienungen gehört, so unfreundlich und pampig zu den Gästen zu sein wie möglich. Man bekommt Kochhüte mit seltsamen Sprüchen aufgezogen, oder auch schon mal Luftballons in Form von Geschlechtsteilen ins Haar gesteckt. Schräg der Laden, aber dennoch ziemlich lustig.

 Von  San Diego aus zog es uns wieder in die Wüste, und zwar nach Hicksville in der Nähe von Palm Springs. Da hatten wir uns einen Theme-Trailerpark mitten im Nirgendwo ausgesucht und wussten nicht, was auf uns zukommen würde. Kaum angekommen wurden unsere Erwartungen um Lichtjahre übertroffen. Der Tag und die Nacht in diesem absolut abgedrehten Wohnmobilpark dürften zu den absoluten Höhepunkten des Trips gehören. Es gab unter anderem Trailer mit der Einrichtung und in Form eines Saloons, einer Hippie-WG und einer Art Friedhof, um einen kleinen Pool herum angeordnet, im Hintergrund dudelten Kultsongs aus einer Original-Jukebox. Ein großes Indianer-Tipi lud zum Rauchen der Friedenspfeife ein und in einer Art Scheune warteten Dart-Scheibe und Tischtennisplatte. Auf dem Dach der Scheune konnte man sich außerdem nachts von einem Whirlpool aus den klaren Sternenhimmel anschauen. Natürlich stand auch ein großer Barbecue-Grill zur Verfügung, auf dem Ben uns abends ganz gemütlich riesige und leckere Steaks zubereitete. Wer jemals in der Nähe von Palm Springs sein sollte wäre töricht, wenn er keine Nacht in Hicksville verbringen würde.

www.hicksville.com    

Hicksville Hicksville Hicksville Hicksville Hicksville Hicksville Hicksville Hicksville Hicksville Hicksville Hicksville Hicksville Hicksville Hicksville Hicksville Hicksville

Jetzt sind wir auf dem Weg nach Los Angeles, fahren dabei durch den „Joshua Tree Nationalpark“ und machen Halt in den „Desert Hills Premium Outlets“, es gilt noch ein paar Klamotten zu kaufen, damit wir uns das Waschen sparen können. ;-)

 

Wir halten Euch auf dem Laufenden!

Blogger bei der Arbeit...

Valley of the Sun

Montag, 28.05.2012

Howdy,

schon wieder sind zwei Tage vergangen. Dieses Mal bestanden unsere Tagesleistungen daraus, uns die brennend heiße Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen - wahlweise auf der Liege oder im Pool. Ralf hatte uns hier in Phoenix ein absolut stylisches und komfortables Hotel ausgesucht, das für unsere faulen Tage geradezu prädestiniert war. 

Hotelzimmer Kingsize Bett

Also, wer mal in Phoenix Halt macht, das Clarendon Hotel ist wärmstens zu empfehlen. http://www.goclarendon.com/

Da nur herumzuliegen uns aber dann doch nicht passte, haben wir gestern einen Abstecher nach Scottsdale gemacht, einem schmucken Städtchen in direkter Nähe zu Phoenix. The Oldtown of Scottsdale vermittelt dabei einen kleinen Eindruck, wie die Stadt zu Zeiten des Wilden Westens ausgesehen hat.

Oldtown Missionskirche Missionskirche Schmiede Wird immer noch gesucht... Der große Häuptling... Yeeehaaa....

Außerdem haben wir einen bärbeißigen Cowboy und eine nette Bardame getroffen.

Der Cowboy und die Bardame...

Soweit unsere Erlebnisse aus Phoenix, gleich gehts weiter nach San Diego. Mal sehen, was da so los ist, schließlich habt nicht nur ihr in Deutschland einen Feiertag. Hier ist heute Memorial Day, die Amerikaner gedenken ihren Landsleuten, die in Kriegen ihr Leben gelassen haben.

Bis denne...

 

Groß, größer, Grand Canyon...

Samstag, 26.05.2012

Hey Dudes, we´re still alive...

Die letzten Tage waren wir etwas schreibfaul, das wird heute allerdings wettgemacht.

Den letzten Abend in Vegas (Mittwoch) verbrachten wir unter anderem in ziemlich prominenter Gesellschaft in der Fremont Street, dem alten Strip. Da kann man richtig die Kuh fliegen lassen, wenn man will. 

Barbara und Mr. T

Ausklingen lassen haben wir den Abend in einer Bar im Venetian, einem ziemlich beeindruckenden und sehenswerten Hotel. 

Das Hotel Venetian

Am nächsten Tag ging es dann nach dem Frühstück erst einmal in ein Premium Outlet, schließlich ist so ein USA-Urlaub immer eine gute Möglichkeit, sich neu einzukleiden. Die Ausbeute rief allseits große Zufriedenheit hervor. 

Im Anschluss machten wir uns auf die mehrstündige Fahrt nach Williams, einem gemütlichen Städtchen kurz vor dem Grand Canyon, direkt an der berühmten Route 66.

Route 66

Die Tour führte uns jedoch zuvor noch am Hoover Dam vorbei, einem voluminösem Bauwerk aus den 1930er Jahren (Mehr Infos dazu findet ihr hier:   http://en.wikipedia.org/wiki/Hoover_Dam).

Hoover Dam Riesig, das Ding... Die neue Brücke über den Hoover Dam

Am Freitag stand wandern am Grand Canyon auf dem Programm. Bei herrlichem, wenn auch windigem Wetter, machten wir uns auf den Rim Trail, der uns rund um die Bergkante des unbeschreiblichen Naturschauspiels führte. 

Grand Canyon

Dabei wurde manch einer sogar recht mutig und kletterte durch die Hänge:

Ganz schön tief... Klettern ist anstrengend...

HIer noch ein paar Eindrücke vom Grand Canyon, der seinen Namen nicht umsonst trägt.

Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon

Da wandern bekanntlich sehr hungrig macht, belohnten wir uns am Abend mit etwas Fleisch Zunge raus Es gab unter anderem einen Kampf mit riesigen BBQ-Beef-Ribs und der ein oder andere verspürte danach das Bedürfnis zu duschen, denn es war recht klebrig, but absolutely awesome!!! 

Beef Ribs

Heute fahren wir weiter ins "valley of the sun" nach Phoenix. Da erwarten uns bei Temperaturen über 30 Grad anderthalb Tage mit Relaxen am Pool, Flanieren und Faulenzen.

So weit bis hierhin, wir halten euch auf dem Laufenden.

Take care!

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